» National Defense Force - Neuigkeiten - Zweiteiler auf Zargabad - "Zargabad in Flammen"
» Teams

Neuigkeiten


Teil 1:
Zargabad wird seit geraumer Zeit von islamistischen Rebellen heimgesucht und versinkt immer mehr im Chaos.
Die NATO-Einsatzkräfte vor Ort versuchen die Zugangstraßen zur Hauptstadt abzuriegeln und somit die Rebellen einzuengen.
Während die Amerikaner die Straßensperren halten, hat die Bundeswehr den Auftrag, die Stadt zu befreien.

Wir, ein Jäger- und ein BAT-Trupp, hatten am Dienstag unseren ersten QRF-Einsatz. Es galt eine im Norden der Stadt errichtete Straßenblockade der Rebellen aufzulösen.

Ich, als Gruppenführung, besprach das Vorgehen mit dem BAT-Trupp und meinen Jungs. Mein Plan war es, zunächst die brachliegende Baustelle im Nordwesten der Stadt zu besetzen, um von dort aus Sicht und mögliche Wirkung auf die Kreuzung zu erhalten. Unter Feuerschutz des dort verbleibenden BATs sollten mein Jägertrupp auf die Kreuzung vorrücken.

https://i.imgur.com/cCFuiMw.png

Jedoch wussten wir, dass der Feind nicht an einer Kreuzung festzumachen sein wird. Denn kurz vor unserem Einsatzbriefings wurde eine unserer Patrouillen im Westen der Stadt angesprengt.

https://i.imgur.com/HZgAdxE.png

Wir verlegten daher mit zwei TPz Fuchs zu der besagten Baustelle um Hinterhalte zu vermeiden. Überraschenderweise schienen die Rebellen mit unserem Vorgehen zu rechnen und nahmen uns direkt aus der Ferne unter Beschuss. Ausser einem kurzen Schreckmoment hatte der Beschuss allerdings keine Wirkung erzielen können und somit waren wir in der Lage die Baustelle zu unserem Vorteil zu besetzen.

Der BAT-Trupp nutzte die erhöhte Stellung und schaltete den feindlichen Schützen aus. Somit konnten wir vom Absitzpunkt ausrücken. Wir nutzen jede sich bietende Deckung um möglichst ungesehen näher an die Kreuzung zu kommen. Aber abermals wurden wir bereits erwartet und kreuzten die Feuerlinie eines Wachpostens. Wieder war der BAT-Trupp, der intervenieren konnte und uns den Weg erneut frei schoss.

https://i.imgur.com/o75K6UT.png

Die Annäherung an die Kreuzung war soweit erfolgt und wir befanden uns auf Tuchfühlung mit den Rebellen. Die jedoch waren erstaunlich gut organisiert und verlangsamten unser Vorankommen. Der BAT-Trupp war inzwischen wirkungslos auf ihrem Posten geworden und zogen daher mit den TPzs nach und versorgten bei Bedarf unsere Verwundeten direkt vor Ort.

Mit einer riskanten Bewegung eines Teiltrupps gelang es uns letztendlich die Oberhand zu gewinnen und das feindliche Kreuzfeuer zu durchbrechen. Wir hatten die Kreuzung erreicht und und die Blockade gebrochen.

Angeschlagen planten wir die Rückkehr zum Flugfeld und wollten gerade abrücken, als ein Funkspruch des TOC hereinkam. Wir mussten sofort dem nördlichen Checkpoint der US-Army zur Unterstützung eilen. Die Blockade der Kreuzung stelle sich in diesem Augenblick als Vorbereitung auf einen Angriff gegen den CP heraus. Die Rebellen hatte sehr viele Männer mobilisiert um die Abriegelung zu durchbrechen.

Wir ließen uns daher zügig die Kratzer versorgen, steckten unsere Magazine neu und verlegten mit den TPzs etwas nördlich der Stadt gelegen auf eine Anhöhe.

https://i.imgur.com/zsv9L0H.png

Dort bezogen wir Stellung und bauten eine Feuerlinie nach Südosten auf und eröffneten das Feuer auf die aus der Stadt drängenden Rebellen.

https://i.imgur.com/ZO9Oxzm.png

Es war zwar eine relativ große Offensive, aber bei Weitem nicht so gut organisiert wie die Straßenblockade und daher nach wenigen Minuten kontrolliert. Wir hielten die Stellung bis die US-Army mit Bradleys anrückte und die letzten feindlichen Kräfte davon überzeugte sich zurückzuziehen.

Für uns war damit der Einsatz erledigt und wir konnten zur Basis zurückkehren.


Teil 2:

Einige Tage später mussten wir erneut ausrücken. Eine Patrouille, die aufgesessen im Dingo, die südöstliche Region der Hauptstadt erkunden sollte, wurde schwer angesprengt und von unseren Truppen isoliert. Sie forderten einen MedEvac in die rote Zone an.
So mussten wir erneut zusammen mit dem BAT-Trupp ausrücken und uns in das Wespennest begeben.

http://fs1.directupload.net/images/180411/n6elyzp7.jpg

Die Rebellen wussten, dass Verstärkung kommen würde und steckten daher etliche blockierte Kreuzungen in Brand um uns jegliche sicht zu nehmen. Leider mit Erfolg. Die Stadt lag in dichtem Nebel und teils in schwarzen Rauch.

Uns war bewusst, dass dieser Einsatz riskant werden wird und mit unseren begrenzten verfügbaren Soldaten einem Himmelfahrtskommando gleich kam. Dennoch mussten wir zu unseren Kameraden und sie da heraus holen.

Der direkte Weg durch die Stadt erschien mir zu riskant, ich vermutete eine Frontlinie auf die wir zufahren würden und beschloss somit, die Annäherung über den Süden der Zargabads. Wie sich heraustellen sollte, war dies die denkbar schlechteste Entscheidung. Der Feind stand tiefer als angenommen und so fuhren wir dem Feind nicht in die Flanke, sondern fanden die Rebellen in unserer eigenen Flanke auf.

Schnell steckten wir fest und waren bereits angeschlagen. Wir waren kaum in der Lage bei den Sichtverhältnissen die im Hinterhalt wartenden Feinde auszumachen und daher war ich gezwungen den Befehl zum Ausweichen zu geben. Wir saßen also unter Beschuss auf und verlegten zurück zur Basis um uns neu zu sortieren.

Der Feind hatte uns kalt erwischt und mit seiner takischen Fähigkeit überrascht. Wir brauchten Unterstützung und wir bekamen sie in Form zweier SPz Puma. Diese sollten die wichtigen Kreuzungen besetzen und von dort aus Druck ausüben. Druck, der uns Lücken auftun sollte.

Verwundet, frustriert und nervös rückten wir erneut aus. Diesmal auf dem direkten Weg, unterstützt durch die Puma.

Die Präsenz der SPz zeigte sofort ihre Wirkung und der Feind ließ sich zurückfallen, da war unsere Lücke und wir nutzten sie. Wir stißen tiefer in die rote Zone vor und konnten bald darauf Sicht zu unseren Kameraden aufbauen. Ein Teil bezog eine strategisch wertvolle Dachterasse und konnte von dort hervorragenden Feuerschutz leisten.

Der BAT rückte mit Unterstützung des anderen Teiltrupps vor und versorgte unsere Kameraden. Da wir ihren Dingo weitestgehend fahrtüchtig vorfanden, setzten wir die Reifen vor Ort in Stand um ihn ebenfalls bergen zu können. Alle Teile saßen auf die TPz und den Dingo auf und verließen die rote Zone umgehend.

Da die TOC uns jedoch keinerlei Ruhe gönnen wollte, mussten wir ohne Pause direkt den nächsten Auftrag erfüllen. Südwestlich des Flugfeldes, nahe dem Staudamm, wurden mögliche Späher des Feindes aufgeklärt und dies galt es zu überprüfen und bei positiver Bestätigung zu unterbinden.

Zu diesem Zweck rückten wir mit dem provisorisch instand gesetzten Dingo und einem TPz Fuchs aus. Die Bestätigung der aufgeklärten Späher fiel sofort positiv aus und so gingen wir in die Offensive über.

Es handelte sich um eine kleine Splittergruppe, die keine größere Gefahr darstellte. Die Bedrohung, durch die Aufklärung unseres Stützpunktes, war somit beseitigt. Vorerst.