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Neuigkeiten


Wieder einmal erwartete uns ein Einsatz in Lythium. Unserem Geheimdienst zu Folge war der "Doktor", ein hochrangiger Warlord der IS, in Lythium gesichtet worden. Diese Gelegenheit durfte nicht ausgelassen werden.

Kurz entschlossen bildete ich, als TOC, einen Jägertrupp und entsandte ihn zu den möglichen Aufenthaltsorten des Warlords. Da die Zielkomplexe nahe an einem Checkpoint der US-Army lagen, kombinierten wir den Einsatz mit einem Unterstützungsauftrag. Der Checkpoint bat uns nämlich bei einer IED-Räumung auszuhelfen.

Die Jägertruppe rückte somit in Begleitung eines Sprengstoffexperten aus. Zur Verlegung zum Checkpoint diente ein TPz Fuchs.

Wie uns bekannt war, war nicht nur der IS nördlich sowie östlich des Checkpoints aktiv, sondern auch Talibangruppierungen im gesamten Umland. Aus diesem Anlass geschah die Verlegung mit dem Feuerstatus gelb und der Warnung vor potentieller IED-Gefahr.

Die Fahrt gestaltete sich zunächst ruhig und ohne Vorfälle. Doch dies änderte sich sowie die besiedelte Region verlassen wurde. Eine etwas abgelegenere Straße war von einigen Taliban für einen Hinterhalt präperiert worden. Der Jägertrupp fand Fahrzeugswracks auf der von ihnen genutzten Straße vor und wurde umgehend aus einem zwischen Bäumen getarnten Bunker beschossen.

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Der Befehl das Feuer zu erwiedern wurde durch vom Feind gezündete Rauchgranaten unterbunden und zwang den Trupp abzusitzen. Zwar waren nur spärliche Deckungsmöglichkeiten geboten, dennoch konnte der feindliche Bunker ausreichend unterdrückt und letztendlich bekämpft werden. Der Versuch der Taliban über die Flanke einen weiteren Hinterhalt zu starten, konnte ebenfalls frühzeitig erkannt und zurückgeschlagen werden.

Gerade als die Gruppenführung den Befehl zur Überprüfung der Blockade geben wollte, wurden in hörbarer Reichweite Mörser abgefeuertund so wurde der Befehl zu sofortigen Weiterfahrt ausgegeben. Wie sich herausstellte war dies die korrekte Entscheidung. Die Mörsergranaten verfehlten zwar die direkte Wirkung, schossen sich aber immer mehr ein.

Da die Mörserstellung sich in Reichweite zum Checkpoint befanden musste, wurde das Gebiet in Folge großflächig von einer A-10 beschossen.

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Am CP eingetroffen ließ der Jägertrupp den TPz zurück und begutachtete die Situation vor Ort. Aufgrund der IED, die wohl über Nacht an einem bereits gesprengten LKW angebracht wurde, staute sich der Verkehr vor dem Cechkpoint zunehmend. Die IED musste daher schnellstmöglich geräumt und der Stau abgebaut werden.

Die Soldaten der US-Army hielten die Zivilisten vom Explosionsradius fern und unser Pionier wollte zum Entschärfen der IED an das Fahrzeugwrack herantreten. Dazu sollte es jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht kommen. Einige bewaffnete Männer griffen den Checkpoint an und verwickelten kurzzeitig unsere Kameraden in ein Feuergefecht. Diese wurde allerdings kurz darauf von den Amerikanern ebenfalls aufgenommen und bald auch beendet. Zur Sicherung der Umgebung eilten bewaffnete HMMVW hinzu und somit konnten wir mit der Räumung der IED fortfahren.

Gerade als unser Sanitäter verletzte US-Soldaten nahe der aufgestauten Fahrzeuge versorgen wollte, zündete eine IED und sprengte ein gefährlich nah stehendes Fahrzeug. Zum Glück verursachte die Explosion keine Schäden an Menschen. Der fliehende Triggerman wurde kurzerhand erschossen.

Nach erfolgter Entschärfung und Räumung der IED, wurde die Situation den US-Soldaten übergeben und unser Trupp bereitete sich auf den Folgeauftrag vor. Die Auffindung und Festnahme des Warlords.

Eine weitere Verlegung mit dem TPz war nicht mehr möglich. Das zu passierende Gebiet war durch die Unwetter in der Nacht zu sehr durchtränkt und somit für Fahrzeuge nicht befahrbar. Daher marschierte der Trupp in Formation Richtung Objective Alfa.

Auf halber Strecke wurde sie überraschend aus größerer Entfernung von einem stationierten BTR der IS angegriffen. Zwar stellte die Entfernung für den BTR erhebliche Probleme dar, dennoch war der Weg vorerst versperrt. Der Beschuss, so unpräzise wie er auch war, nagelte einen Teil des Trupps fest und zwang die Gruppenführung zur Bekämpfung des BTR.

Ein mit RGW ausgestatteter Trupp machte sich über eine weiträumige Flanke auf den Weg in den Rücken des BTR um diesen ausschalten. Die wenigen umstehenden IS-Soldaten konnten ebenfalls mühelos bekämpft werden und somit war der feindliche Radpanzer leichte Beute.

Die zeitliche Verzögerung sorgte wohl aber zu Komplikationen bei der Auffindung des HVT. Aus Richtung des Objectives Alfa vernahmen unsere Soldaten Feuergefechte und zahlreiche Explosionen. Da bisher keine Sicht aufgebaut werden konnte, veranlasste ich den Überflug einer Predatordrohne. Diese lieferte kurz darauf interessante Bilder. Der Zielkomplex von Obj. Alfa schien in Flammen gehüllt zu sein.

Der Konflikt zwischen der IS und den Taliban schien sich weiter auszuweiten und so drohte die Festnahme des Warlords zu scheitern. Der Jägertrupp machte sich daher sofort auf, die Aufklärungsdaten zu bestätigen und rückte daraufhin direkt weiter zu Objective Bravo.

Auf dem Weg dorthin konnten erneut Feuergefechte wahrgenommen werden. Scheinbar waren die Taliban bereits an Bravo angekommen. Die Zeit drängte.

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Unser Jägertrupp reagierte daher instinktiv und teilte sich auf. Während die Gruppenführung eine Overwatchposition bezog, rückte der restliche Trupp auf den Komplex zu. Dieser war zu großen Teilen von Mauern umschlossen und von den Dächern der Gebäude gut bewacht. Das MG-4 konnte jedoch eine gute Wirkung auf die Wachposten erzielen und so die Annäherung ermöglichen.

Der Zugriff verlief zu Beginn schleppend, nahm dann aber Geschwindigkeit auf und führte schlussendlich zur Auffindung des HVT. Dieser wurde jedoch in Notwehr ausgeschaltet und eine Geisel dadurch gerettet.

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Die Extraktion erfolgte durch einen Chinook der US-Army und einer Eskorte zweier Apache Kamphelikopter.